Tag der Befreiung

Befreiung vom Nationalsozialismus –
weiter kämpfen, hier und überall!

Am 8. Mai 1945 wurde der Nationalsozialismus von den Alliierten offiziell zerschlagen: Die Wehrmacht kapitulierte bedingungslos. Dieser Tag ist für uns ein Anlass zum Feiern, aber auch zum Gedenken an die Opfer und Widerstandskämpferinnen dieses Regimes. Doch Erinnern heißt in Zeiten des Rechtsrucks, imperialistischer Kriege und weltweiter Zerstörung auch: sich zu bilden, sich zu organisieren und gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Mit der Demonstration wollen wir ein gemeinsames Zeichen setzen und uns gegen die Spaltung der Gesellschaft stellen. Wir lassen uns nicht von Chefs, Politikerinnen oder Medien gegeneinander aufhetzen. Wir lassen uns nicht für die Profite der Reichen instrumentalisieren. Ganz im Gegenteil: Im Kampf gegen den Faschismus und für eine Welt in Frieden und Freiheit stehen wir Schulter an Schulter.
Wir sagen:

  • Nein zum alltäglichen Chauvinismus und Rassismus gegen Geflüchtete und Migrantinnen!
  • Nein zur Hetze gegen queere Menschen und zum anhaltenden Sexismus gegenüber Frauen!
  • Nein zur Ausgrenzung von Kranken und Menschen mit Behinderungen!
  • Für die Aufarbeitung totgeschwiegener Verbrechen des Nationalsozialismus wie der Aktion T4 (die Verbechen an Menschen mit Behinderungen) sowie des Massenmords an Romnja und Sinti*zze,dem Porajmos deren Ausgrenzung und Fremdbestimmung bis heute mit faschistischem Denken gerechtfertigt wird.
  • Nein zu Aufrüstung und Krieg
  • Nein zur Verdrehung des Antisemitismusbegriffs! Gegen jeden Völkermord.
  • Nein zu Imperialismus! Die Ausbeutung und Abhängigkeit des globalen Südens muss beendet werden.
  • Für eine ernsthafte Aufarbeitung aller Verbrechen!

Planungstreffen Sonntag 19.4. um 17:00
Der 8. Mai – der Tag der Befreiung vom Faschismus – steht vor der Tür. Ein Datum, das uns nicht nur zum Erinnern verpflichtet, sondern zum gemeinsamen antifaschistischen Handeln auffordert.

Deshalb laden wir dich, deine Freund*innen und eure Organisationen zu einem Planungstreffen ein. Lasst uns faschistischer Propaganda, rechtem Massendenken, Kürzungen, aktuellen Kriegen und anderen sich verschärfenden gesellschaftlichen Krisen einen starken und entschlossenen Protest entgegensetzen.
Wir wollen am 8. Mai für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und ein gutes Leben eintreten und unser Gedenken an vergangene Zeit mit Kämpfen für die Zukunft verbinden.

Kommt vorbei, planen wir gemeinsam, als Bündnis Innsbruck gegen Rechts, eine antifaschistische Kundgebung oder Demo für diesen geschichtsträchtigen Tag

Bildbeschreibung:
Das Bild zeigt die Demoroute von der Demonstration am 10. Mai für den Tag der Befreiung. Die Karte mit Route ist in der Mitte des Bildes, die Route ist mit Roten Punkten gekennzeichnet. Der Start ist ma Militärfriedhof von Amras. Die Demonstration wird über die Amraser-Straße, Lönsstraße, Langerweg, Rossaugasse gehen und endet Beim KZ-Denkmal in der Rossau. Unten rechts ist eine Hand mit Fahne in Rot mit weißer Schrift"Nie wieder Faschismus!" Oberhalb der Demoroute ist die Überschrift "10.Mai Demouroute" und unterhalb die Straßennamen.

Barrieren an der Demonstration am 10 Mai

  • Es wird leider keine Gebärden-Dolmetschung geben. • Es gibt auf der Demo-Route Abschnitte mit Straßenbahnschienen. • Viele Redebeiträge werden auf deutsch sein. Du kannst die Redebeiträge auch mitlesen. Diese findest du mit dem QR-Code bei der Demo.
  • Es werden viele Menschen auf der Demo sein. Deshalb kann es zu ungewollten/unkontrollierten Berührungen kommen. Im hinteren Teil der Demo ist es meist ruhiger und gibt es auch mehr Platz.
  • Die Demo wird laut sein. Beim Demo-Auto kannst du Ohrstöpsel bekommen. Nimm gern deinen eigenen Gehörschutz mit, wenn du dich vor Lärm schützen möchtest.
  • Die Polizei wird die Demonstration begleiten und die ganze Zeit über das Blaulicht eingeschaltet haben. Die Polizei wird bewaffnet sein und vielleicht auch gepanzerte Kleidung tragen. Die Polizei kann die Demo filmen.

Falls du ein Problem, Frage oder Bedürfnis hast, wende dich an die Ordner*innen am Rand der Demo mitgehen und Westen tragen.