Rojava Vernetzung Innsbruck

Der Krieg der Türkei gegen unsere Freund*innen im nord- und ostsyrischen Kurdistan (Rojava) läuft seit Jahren mit niedriger Intensität und verhindert ein friedvolles Leben für Millionen von Menschen. Nun hat erneut eine Großinvasion durch die türkische Armee begonnen. Wir als Rojava Vernetzung Innsbruck verurteilen die faschistischen Angriffe der Türkei und setzen uns für die Souveränität Kurdistans sowie für den Frieden ein.

Aktuelles

#VerbotderGrauenWölfeJetzt


Graue Wölfe sind in Frankreich und Österreich schon längst verboten, warum dürfen sie in Deutschland weiter Hass und Hetze verbreiten? Wir als Rojava Vernetzung Innsbruck unterstützen die deutsche Kampagne für das Verbot der Neo-Nazi Gruppierung Graue Wölfe in der BRD.


Spontane Kundgebung gegen den rassistischen Angriff auf das kurdische Zentrum in Paris !!
Zeigen wir Solidarität mit der kurdischen Community in Frankreich. Die kurdische Freiheitsbewegung ist nicht nur durch den türkischen Faschismus und seinen imperialistischen Kollaborateuren bedroht sondern auch durch alltäglichen Rassismus, welcher heute in Paris in einem Massaker mündete.

#parismassacreofkurds

Rally against the Executions in Iran! / Gemeinsam auf die Straße gegen die Hinrichtungen im Iran!

Zwei Regimekritiker wurden öffentlich gehängt. Unsere Solidarität gilt den Protestierenden die von massiver Repression, Folter bis hin zur Ermordung durch das iranische Regime betroffen sind. Wir müssen jetzt international unsere Stimme erheben und Druck aufbauen, damit die Verbrechen im Iran ein Ende finden. Wir fordern die Zivilbevölkerung sowie alle demokratischen und fortschrittlichen Kräfte in Tirol auf, sich dem Protest anzuschließen.


Day X is now!

Rojava und Südkurdistan werden von der türkischen Armee bombardiert – Erdogan hat eine nächste völkerrechtswidrige Grossoffensive gegen die demokratische Selbstverwaltung in Syrien und die Autonomie im Irak gestartet. In den Bergen Kurdistans setzt die Türkei verbotenes Giftgas ein! Auch in Rojhilat, dem kurdischen Teil von Iran werden Hunderte vom islamischen Mullah-Regime erschossen.

Wir sagen Schluss damit und rufen zum Handeln auf. Wir müssen die Stimme unserer Freund*innen in Kurdistan sein, die seit Jahrzehnten den Faschismus, den Dschihadismus und den Imperialismus abwehren.

Rojava zeigt uns: Die Revolution ist kein Relikt der Vergangenheit – sie ist die Gegenwart und Zukunft dieser Welt.
Am Donnerstag 24.11 alle zur Demo! Treffpunkt 18:00 Landhausplatz, Innsbruck

#weseeyourcrimes #turkeyattackskurdistan #defendrojava

Demo, 24.11.22 / 18 Uhr / Landhausplatz Innsbruck

Zeit zu handeln – Rojava verteidigen

DER TÜRKISCHE STAAT GREIFT ROJAVA UND SÜDKURDISTAN AN!

Der türkische Faschismus hat am 19.11. mit einer neuen Offensive weite Teile Kurdistans bombadiert. Von Şehba über Kobanê, Dêrik, bis nach Şengal und das Qendîl-Gebirge steht eine Front von etwa 700km unter schwerem Beschuss. Wir müssen jetzt sofort handeln und auch hier den Widerstand gegen diese erneute Besatzungsoffensive starten! Nehmen wir uns die Strassen, durchbrechen wir das Schweigen. Nieder mit dem türkischen Faschismus – Jin Jiyan Azadî!

Yürüyüşe Çağrı

Yürüyüş, 24.11.22 / 18:00 / Landhausplatz Innsbruck

Harekete geçme zamanı – Rojava’yı sahiplen.

TÜRK DEVLETİ ROJAVA VE GÜNEY KÜRDİSTAN’A SALDIRIYOR!

Faşist türk devleti 19.11. de yeni bir taarruzla Kürdistan’ın büyük bir bölümünü bombaladı. Kobanê üzerinden Şehba’dan Dêrik’e, Şengal’den Kandil Dağları’na kadar yaklaşık 700 kilometrelik bir cephe yoğun ateş altında. Şimdi bir an önce harekete geçmeli ve yenilenen bu işgal saldırısına karşı direnişi başlatmalıyız! Sokaklara çıkalım, sessizliği bozalım. Kahrolsun faşist türk devleti, – Jin Jiyan Azadî!

Yürüyüş:
Tarih : 24.11.22 Perşembe
Adres: Landhausplatz Innsbruck
Saat: 18:00 de

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TAG X IST JETZT!!!!

Heraus zum Tag X
Frieden und Freiheit für Kurdistan – die nächste Offensive stoppen!

Unsere Freund*innen in den kurdischen Autonomien haben mitten im Nahen Osten die Glut des Friedens und der Freiheit zu einem Feuer entfacht! Sie verteidigen seit 40 Jahren ihre Ideen der befreiten Gesellschaft und ihre demokratischen Errungenschaften in einem unerbittlichen Kampf gegen dschihadistische Gruppen, imperialistische Interessen und den türkischen Faschismus.
Die Frauen*befreiung, der Frieden zwischen den verschiedenen Völkern und Minderheiten, sowie die basisdemokratische Selbstverwaltung geben Millionen Menschen vor Ort als auch international eine Perspektive.
In Zeiten von Umweltzerstörung haben sie uns ökologische Alternativen aufgezeigt, in Zeiten von Unterdrückung und Ausbeutung haben sie uns Widerstand und Gleichheit gelehrt. Wir erkennen: So real kann die Revolution werden!
Tausende Frauen haben sich organisiert und befreit, unzählige Kommunen und Kooperativen wurden gegründet. Die Gesellschaften Kurdistans haben sich erhoben sich und schreiten von Tag zu Tag voran – einer neuen Welt entgegen.
Der Erfolg der Selbstverwaltung ist aber in steter Gefahr! Er ist all jenen ein Dorn im Auge, die von der Unterdrückung, dem Schmerz und dem Blut der Menschen im Nahen Osten profitieren. Sie befürchten, dass die Revolution sich wie ein Lauffeuer ausbreitet und bangen um ihre wirtschaftlichen Interessen.
Nicht nur der türkische Staat möchte Kurdistan vernichten, die militärische und diplomatische Zusammenarbeit Westeuropas und der USA mit der faschistischen AKP-MHP-Regierung zeigen, dass auch sie keinen Bedarf an Demokratie im mittleren Osten haben.
Der Krieg in der Ukraine zieht die Augen der Weltöffentlichkeit auf sich. In seinem Schatten bereitet sich das NATO-Mitglied Türkei auf eine nächste Grossoffensive in Rojava (Nord-Ostsyrien) vor und intensiviert ihre regelmäßigen Angriffe.
Seit Mitte April hat sich die Intensität des Krieges stark gesteigert und fordert mehr und mehr Opfer. Die türkische Armee bombardiert geziehlt Dörfer, Flüchtlingscamps, Krankenhäuser und andere zivile Infrastruktur, setzt illegale Chemiewaffen ein und heuert dschihadistische Milizen an, welche sie in ihren Interventionen unterstützen. Nun hat Erdogan eine Großoffensive begonnen, seit Tagen wird Rojava und Südkurdistan bombardiert und Bodentruppen sind im Anmarsch.
Zahlreiche Menschenrechtsverletzungen wurden begangen, über 40 Menschen mussten ihr Leben lassen und Hunderttausende sind auf der Flucht.
Um sich vor dem Terror und dem Leid zu schützen, organisieren unsere Freund*innen in den bedrohten Regionen den Widerstand.
Der Wille der Unterdrückten in Würde, Frieden und Freiheit zu leben ist unermesslich und ihr Mut, sich dem Feind entgegenzustellen, ist groß. Wir zweifeln keinen Moment an der strategischen Überlegenheit und dem unbrechbaren Kampfgeist der kurdischen Bevölkerung. Der Faschismus, in Gestalt einer der mächtigsten NATO-Armeen der Welt, kann aber nur besiegt werden, wenn wir international Schulter an Schulter kämpfen.
Der physische Kampf gegen die türkischen und dschihadistische Aggression im Mittleren Osten muss direkt mit dem Kampf gegen die Politik der beteiligten Regierungen und Konzerne auf der ganzen Welt zusammenhängen.
Somit gilt es für uns, Kollaborateure des türkischen Faschismus in Österreich – Politiker*innen, Konzerne, Institutionen – ausfindig zu machen, Druck auf sie auszuüben und sie anzugreifen. Ebenso müßen wir dem Krieg eine Öffentlichkeit verschaffen! Wir fordern alle demokratischen und revolutionären Gruppen und Organisationen auf, sich der Bewegung anzuschließen und das Thema wann immer möglich auf die Tagesordnung zu bringen – in den Medien, auf der Straße, in der Arbeit, an der Uni und in der Schule. Gemeinsam können wir hier eine zweite Front bilden – als internationale Antifaschist*innen.

Der türkische Staat ist dabei seinen von langer Hand geplanten Angriff nun zu starten. Tag X ist da! Jetzt sind wir zum Handeln verpflichtet – wir müßen der Rücken unserer Freund*innen in Rojava sein.


Kommt am am Donnerstag den 24.11. alle auf die Straße!
Treffpunkt 18:00 Landhausplatz


*Rojava-Vernetzung Innsbruck*

Hier gehts zum aktuellen Lagebericht.

Wir unterstützen die Ziele und Aktionen der Kampagne #riseup4rojava:

Hier geht es zu aktuellen Informationen über die Region:
https://anfdeutsch.com/
https://www.nuceciwan107.xyz/de/


PKK: „Wir haben nichts mit dem Anschlag in Istanbul zu tun!“

14. November 2022

Nach dem gestrigen Anschlag in der Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal hat das Volksverteidigungszentrum (HSM) der PKK eine Stellungnahme veröffentlicht und die Beschuldigungen der türkischen Regierung entschieden zurückgewiesen. Die PKK erklärt, dass sie keinerlei Verbindungen zu dem Anschlag hat.

In der Erklärung heißt es: „Dass wir nichts mit diesem Ereignis zu tun haben und keine Angriffe durchführen oder befürworten, die direkt gegen Zivilisten gerichtet sind, ist unserer Bevölkerung und der demokratischen Öffentlichkeit hinlänglich bekannt. Wir sind eine Bewegung, die einen gerechten und legitimen Freiheitskampf führt. Wir agieren mit einer Perspektive, die auf eine demokratische, freie und gleichberechtigte Zukunft mit der türkischen Gesellschaft hinarbeitet. In diesem Sinne möchten wir in aller Klarheit feststellen, dass für uns Angriffe auf die Zivilbevölkerung in der Türkei in keinem Fall in Frage kommen.“

Weiterhin erklärt das HSM, dass das AKP-MHP Regime in der Türkei mit Hilfe des Anschlags und der Beschuldigung der PKK die politische Agenda in ihrem Sinne verändern möchte. Grund dafür sei unter anderem, dass der Druck auf die türkische Regierung wegen der Vorwürfe hinsichtlich des Chemiewaffeneinsatzes ihrer Armee in Südkurdistan (Nordirak) zugenommen habe. Auch das veröffentlichte Video der Volksverteidigungskräfte (HPG), auf dem zu sehen ist, wie türkische Armeemitglieder die Leichname ihrer eigenen Kämpfer in Brand setzen, habe den Druck hinter den Kulissen in Ankara angeheizt. In der Erklärung wird der Anschlag als „dunkles Ereignis“ bezeichnet, mit dem die türkische Regierung auch die Stadt Kobanê in Nordsyrien zum Angriffsziel erkläre.

Das Volksverteidigungszentrum der PKK spricht den Angehörigen der Opfer des Anschlags ihr Beileid aus und wünscht allen Verletzten eine rasche Genesung.


Infomaterial

Riseup4Rojava und Rote Hilfe International haben die hochaktuelle Broschüre mit dem Titel “Zum Krieg niedriger Intensität gegen Rojava und Qandîl” überarbeitet, hier gehts zur PDF Version.

Reportagen & Artikel mit Hintergrundgehalt gibt es auf RIC.

Aktuelle Informationen zur kurdischen Jugendbewegung findet man auf Nuce Ciwan.

Besucht außerdem regelmäßig ANF Deutsch, um nicht nur über Kurdistan sondern auch die linke Bewegung in der Türkei sowie im Nahen Osten auf dem Laufenden zu sein.

Riseup4Rojava hat ein Buch (auf Englisch) veröffnet mit dem Titel “Rojava: People in Arms”.
In this book you will find interviews with people from different places and fields of work in the revolution in Rojava.
They give an insight into the reality, difficulties and achievements of the revolution in Rojava. We are very happy to share this document about the historical resistance of the people of Northern and Eastern Syria. You can download it here.
If you want to print it and you want to have high-quality version, then contact riseup4rojava [at] riseup.net

Leserbrief in der Tiroler Tageszeitung vom 12.7.22

Erklärung des Ausnahmezustandes in Nord- und Ostsyrien

*Petition Justice For Kurds*

Durch die Intervention der Türkei als Nato-Mitglied, wird die PKK seit 2002 als Terrororganisation eingestuft. Als größte kurdische Widerstandsorganisation ist die PKK ein wichtiger Teil im Kampf gegen den kurdischen Imperialismus. Wir fordern den EU-Rat auf jegliche Waffenlieferungen an die Türkei zu unterbinden, die Streichung der PPK von der EU-Terrorliste und somit den Kniefall vor dem türkischen Staat zu beenden.